Die Jahreskreisfeste

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Feier das Leben und verbinde dich mit deinen Wurzeln.
Die acht Jahreskreisfeste sind tief in der europäischen Geschichte verwurzelt.
Ihre Ursprünge finden sich in den Traditionen der Kelten und Germanen, deren Leben eng mit den Zyklen der Natur verbunden war. Die Feste orientierten sich am Lauf von Sonne und Mond und gaben dem Jahr Struktur, Sinn und Halt.
Der germanisch-keltische Jahreskreis gliedert sich in vier Mondfeste und vier Sonnenfeste.
Bei den Kelten galt der Vollmond als heilige Zeit, weshalb die Mondfeste Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain ihren Ursprung dort haben.
Die Sonnenfeste – Winter- und Sommersonnwende sowie Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche – entstammen der germanischen Kultur mit ihrer tiefen Sonnenverehrung.
Viele dieser ursprünglich heidnischen Feste leben bis heute weiter – oft unter christlichen Namen und Bräuchen.
Der Rhythmus des Naturjahres
Unsere Vorfahren waren auf das Wissen um den natürlichen Jahreslauf angewiesen.
Ihr Leben war untrennbar mit der Erde, den Pflanzen und den Jahreszeiten verbunden. Entsprechend spiegelten sich diese Zyklen in ihren Festen wider:
- das Erwachen der Natur und die Aussaat im Frühling
- das Wachstum und die Fülle im Sommer
- ie Ernte und das Danken im Herbst
- der Rückzug, die Stille und das Loslassen im Winter
Diese Abfolge ist mehr als ein natürlicher Prozess – sie ist ein Spiegel des Lebens selbst.
Warum wir die Jahreskreisfeste heute wieder feiern
Die Jahreskreisfeste heute bewusst zu feiern bedeutet, sich wieder mit den eigenen Wurzeln zu verbinden, die Natur achtsam wahrzunehmen und innezuhalten im oft schnellen Alltag.
Jede Jahreszeit trägt ihre eigene Qualität und Energie in sich.
Wenn wir uns darauf einlassen, können wir daraus Kraft schöpfen, wachsen und uns selbst besser verstehen.
Besonders das gemeinsame Feiern in einer Gruppe schafft Tiefe, Austausch und ein Gefühl von Verbundenheit.
Natur, Mensch und inneres Gleichgewicht
Viele Menschen spüren heute eine innere Unruhe und den Verlust von Gleichgewicht.
Dies zeigt sich auch im Umgang mit unserer Umwelt.
Indem wir uns wieder bewusst mit der Natur verbinden,
treten wir zugleich in Verbindung mit uns selbst.
Der Jahreskreis lädt dazu ein, den eigenen Rhythmus wiederzufinden und das Wesentliche zu erkennen.
Jahreskreis – Weiblichkeit & Männlichkeit und darüber hinaus
Gerade für Frauen kann die Rückverbindung mit den Jahreszyklen eine tiefe Erfahrung sein.
Das zyklische Leben spiegelt sich sowohl im Naturjahr als auch im weiblichen Erleben wider – Geburt, Wachstum, Reife, Rückzug und Neubeginn.
Doch auch Männer sind Teil dieses zyklischen Lebens.
Nicht so offensichtlich, nicht körperlich sichtbar wie bei Frauen – aber ebenso tief verankert im menschlichen Sein.
Das männliche zyklische Erleben zeigt sich oft in Phasen von Tatkraft und Rückzug, von Fokus und Regeneration, von Aufbruch, Reife, Ernte und Loslassen.
Auch Männer durchlaufen Zeiten des inneren Wachstums, der Neuorientierung, der Sammlung und der Stille.
Wenn Frauen und Männer gemeinsam die Jahreskreisfeste begehen, entsteht ein Raum des gegenseitigen Verstehens.
Unterschiedliche Ausdrucksformen treffen aufeinander – getragen vom gleichen natürlichen Rhythmus.
Der Jahreskreis erinnert uns daran, dass Leben nicht linear verläuft, sondern in Wellen und Kreisläufen.
Das Stärke ebenso im Handeln wie im Innehalten liegt.
Und dass wir – unabhängig vom Geschlecht – Teil eines größeren Ganzen sind, das nur im Miteinander bestehen kann.
Altes Wissen bewahren
Viele Bräuche begleiten uns bis heute ganz selbstverständlich:
der geschmückte Tannenbaum zu Weihnachten, das Färben und Verstecken von Ostereiern im Frühling.
Doch oft ist die ursprüngliche Bedeutung dieser Rituale in Vergessenheit geraten.
Die Jahreskreisfeste bieten die Möglichkeit, dieses alte Wissen wieder lebendig werden zu lassen –
nicht nostalgisch, sondern bewusst, zeitgemäß und verbunden mit dem Leben heute.
Samhain
Samhain markiert den Übergang in die dunkle Jahreszeit.
Die Schleier werden dünn, die Natur zieht sich zurück.
Dieses Fest ist eine Zeit der Stille, der Erinnerung und der inneren Einkehr.
Es lädt ein, Altes zu verabschieden, Ahnen zu ehren und sich dem Wandel des Lebens zu stellen.
Ein Fest der Tiefe, der Wahrheit und der Wandlung.
Wintersonnenwende
Jul
Zur Wintersonnwende ist die Nacht am längsten – und zugleich wird das Licht neu geboren.
In der tiefsten Dunkelheit keimt der Neubeginn.
Yule lädt ein, still zu werden, Kräfte zu sammeln und Vertrauen in den kommenden Zyklus zu entwickeln.
Ein Fest des Rückzugs, der Besinnung und der leisen Hoffnung.
Imbolc
Imbolc markiert den leisen Übergang vom Winter zum ersten Erwachen des Jahres.
Noch liegt vieles im Verborgenen, doch unter der Oberfläche beginnt neues Leben zu keimen.
Dieses Fest lädt dazu ein, innezuhalten, nach innen zu lauschen und erste Impulse für das kommende Jahr wahrzunehmen.
Ein Fest der Reinigung, der Klarheit und der zarten Hoffnung – getragen vom wachsenden Licht.
Frühlings-Tagundnachtgleichem
Ostara
Zu Ostara halten sich Licht und Dunkel die Waage.
Die Natur erwacht sichtbar, Knospen brechen auf und neues Leben zeigt sich überall.
Dieses Fest steht für Balance, Neubeginn und Wachstum.
Es lädt dazu ein, innere Samen bewusst zu nähren, Entscheidungen zu treffen und sich dem Leben wieder zu öffnen.
Beltane
Beltane ist ein Fest der Fülle, der Sinnlichkeit und der lebendigen Kraft.
Die Natur steht in voller Blüte, alles strebt nach Verbindung und Ausdruck.
Dieses Fest feiert Lebensfreude, Kreativität und die Kraft der Begegnung.
Ein Übergang vom inneren Werden ins äußere Erleben – lebendig, feurig und voller Bewegung.
Sommersonnenwende
Litha
Zur Sommersonnwende erreicht das Licht seinen Höhepunkt.
Die Tage sind lang, die Natur steht in ihrer größten Kraft.
Litha lädt dazu ein, die eigene Fülle wahrzunehmen, Dankbarkeit zu empfinden und das Erreichte bewusst zu würdigen.
Ein Fest des inneren Strahlens – und zugleich eine Erinnerung daran, dass jeder Höhepunkt auch Wandlung in sich trägt.
Lughnasadh
Lughnasadh ist das erste Erntefest des Jahres.
Die Felder tragen Frucht, und sichtbar wird, was gewachsen ist.
Dieses Fest lädt ein, innezuhalten, zu danken und Bilanz zu ziehen.
Was darf weiter genährt werden?
Was hat seine Aufgabe erfüllt?
Ein Fest der Reife, der Wertschätzung und des bewussten Abschieds von dem, was nicht mehr trägt.
Herbst-Tagundnachtgleiche
Mabon
Zu Mabon sind Tag und Nacht erneut im Gleichgewicht.
Die Natur bereitet sich auf den Rückzug vor, die Farben werden wärmer, die Tage kürzer.
Dieses Fest lädt dazu ein, Erfolge und Verluste gleichermaßen anzuerkennen.
Es ist eine Zeit des inneren Aufräumens, des Dankens und des bewussten Loslassens.
BESONDERE EVENTS
Ein Nachmittag zur Einstimmung auf die Raunächte

Erlebe einen berührenden Nachmittag rund um die Magie der Raunächte.
Wir tauchen in Ursprung, Brauchtum und Bedeutung dieser besonderen Zeit ein – begleitet von Räucherduft, Kaffee und Gebäck.
Einfühlsame Übungen und die Kraft der Traumarbeit bereiten dich auf die heilige Schwellenzeit zwischen den Jahren vor.
Gruppenangebote – Jahreskreisfeste für Teams, Frauen, Männer & Familien
Möchtet ihr ein Jahreskreisfest in einem geschützten und besonderen Rahmen erleben?
Als Team, als Frauen- oder Männergruppe, mit der Familie oder im Freundeskreis?
Die Jahreskreisfeste bieten Raum, um innezuhalten, Übergänge bewusst zu gestalten und Gemeinschaft zu stärken.
Sie verbinden altes Brauchtum mit zeitgemäßer Umsetzung und laden dazu ein, Naturverbundenheit, Austausch und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt zu stellen.
Alle Jahreskreisfeste können als exklusive Gruppenangebote gebucht werden – unabhängig von festen Terminen und individuell auf eure Gruppe abgestimmt.
Ob als Teamevent, als Frauen- oder Männerkreis, als Familienfest oder im privaten Rahmen:
Das jeweilige Jahreskreisfest wird gemeinsam mit euch gestaltet – achtsam, stimmig und passend zur Gruppe.
Gerne kommen wir zu euch, feiern in der Natur oder an einem geeigneten Ort.
Teilt uns eure Wünsche und Vorstellungen mit – wir finden gemeinsam einen passenden Rahmen und Termin.